Der mops-block bietet Gelesenes, Gehörtes, Gesehenes aus Orten, an denen mit Recht oder vom Recht gehandelt wird: Universität, Theater, Akademie, Kino, Literatur, Gericht, Verwaltung, Presse, Parlament etc.
Notiert wird das Flüchtige am Rechts-Geschäft, Flurgeflüster, Kantinengespräche, Marginales, Banales, Nichtgrundsätzliches, Ein- und Zugefallenes - Tagebuch und Meinung der Blocker und ihrer Gäste.

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Ich bin oft eingeladen. Das ist schön. Ich lasse mich gern einladen. Vor allem zum Essen. Weil ich ein alter Professor bin, müssen sich die Gastgeber etwas überlegen. Sie können mich nicht einfach zum Türken oder Chinesen an der Ecke führen, es sei denn, dort gibt es zufällig einen sehr guten Türken oder sehr guten Chinesen. Sie müssen selbst kochen, kochen lassen oder etwas Gehobenes aussuchen.

Meine Assistentin Vera ist nicht zimperlich. Aber gelegentlich wird auch sie von irgerndeiner kleinen Widerwärtigkeit ins Bett geworfen. Dann schreibt sie gesellschaftskritische Noten und schickt sie mir, damit ich sie nicht allzusehr vermisse. Ausgerechnet zu Ostern muß ich statt mit ihr mit ihrem Text reden. Aber das Tagebuch profitiert.


Eingeladen in den Lions Club Berlin. Er hat einen weiblichen Zweig mit einer Freundin als Vorsitzender, die mir den Auftrag erteilt, an Wissenschaft interessierten Damen, die aber keine Wissenschaftlerinnen sind, etwas über Wissenschaft zu erzählen, was jeder versteht und das doch nicht langweilig ist. Ich habe mich angestrengt. Das Ergebnis ist hier zu besichtigen


Einladung ins Wissenschaftskolleg Berlin. Am Freitag den 30. März 2012 wird Olivier Jouanjan von 14.00 – 17.00 Uhr die Ergebnisse eines zweitägigen Workshops  „Recht und Normativität im Nationalsozialismus“ vorstellen. Ein Thema über das man immer wieder reden und hören kann.

Ich gehe hin und finde fünf Redner vor.