Der mops-block bietet Gelesenes, Gehörtes, Gesehenes aus Orten, an denen mit Recht oder vom Recht gehandelt wird: Universität, Theater, Akademie, Kino, Literatur, Gericht, Verwaltung, Presse, Parlament etc.
Notiert wird das Flüchtige am Rechts-Geschäft, Flurgeflüster, Kantinengespräche, Marginales, Banales, Nichtgrundsätzliches, Ein- und Zugefallenes - Tagebuch und Meinung der Blocker und ihrer Gäste.

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Meine Assistentin Vera ist nicht zimperlich. Aber gelegentlich wird auch sie von irgerndeiner kleinen Widerwärtigkeit ins Bett geworfen. Dann schreibt sie gesellschaftskritische Noten und schickt sie mir, damit ich sie nicht allzusehr vermisse. Ausgerechnet zu Ostern muß ich statt mit ihr mit ihrem Text reden. Aber das Tagebuch profitiert.


Eingeladen in den Lions Club Berlin. Er hat einen weiblichen Zweig mit einer Freundin als Vorsitzender, die mir den Auftrag erteilt, an Wissenschaft interessierten Damen, die aber keine Wissenschaftlerinnen sind, etwas über Wissenschaft zu erzählen, was jeder versteht und das doch nicht langweilig ist. Ich habe mich angestrengt. Das Ergebnis ist hier zu besichtigen


Theo-Ulrich Ludwig von Eichenbach, der Anonymus mit der zuckersüssen und nur leicht giftigen Suada könnte verstorben sein. Es finden sich Andeutungen von letaler Migräne, Ess- und Verdauungsstörungen (mit entsprechenden Gegenphantasien: siehe Sahnetorte!). Vor einiger Zeit hat er mir eine, wie er versicherte, letzte Erweiterung und Verbesserung seiner Karl Theodor-Studien geschickt. Ich habe sie auf Eis gelegt, weil ich seiner Schlußstrichbeteuerung keinen rechten (linken?) Glauben schenkte und befürchtete einem Karl Theodor-Bandwurm ausgesetzt zu werden, der mir mein Tagebuch ruiniert und zudem - da er Lektüre verlangt, zunehmend Langeweile verbreitet. Aber er hat sich nicht mehr gerührt, so daß ich meinerseits gerührt ob dieser unschicklichen Verdächtigung eines doch nicht unverdienten Mannes sein politisches Testament doch las und es jetzt unverzüglich als - wenn auch nicht im Mommsenschen Format - beherzigenswert publik mache.
Einladung ins Wissenschaftskolleg Berlin. Am Freitag den 30. März 2012 wird Olivier Jouanjan von 14.00 – 17.00 Uhr die Ergebnisse eines zweitägigen Workshops  „Recht und Normativität im Nationalsozialismus“ vorstellen. Ein Thema über das man immer wieder reden und hören kann.

Ich gehe hin und finde fünf Redner vor.