Der mops-block bietet Gelesenes, Gehörtes, Gesehenes aus Orten, an denen mit Recht oder vom Recht gehandelt wird: Universität, Theater, Akademie, Kino, Literatur, Gericht, Verwaltung, Presse, Parlament etc.
Notiert wird das Flüchtige am Rechts-Geschäft, Flurgeflüster, Kantinengespräche, Marginales, Banales, Nichtgrundsätzliches, Ein- und Zugefallenes - Tagebuch und Meinung der Blocker und ihrer Gäste.

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Jetzt haben wir den Salat bzw. die Münchner OLG - Schlaumeier haben ihn. Die druckmediale Öffentlichkeit wird aufgrund des Losverfahrens (doch nicht wirklich überraschend) nicht durch große, erfahrene und kompetente Blätter wie FAZ, SZ, ZEIT etc. vertreten, sondern durch „Hallo München“, „Brigitte“ o.ä. repräsentiert.

Gastbeitrag von Jan Friedeborn: In Frankfurt am Main hat das Landgericht eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zur Räumung eines besetzten Hauses verurteilt. Ein anschauliches Beispiel für juristische Phantasie und die Vergeblichkeit, sie mit vernünftigen Argumenten in Schach zu halten.

Alle reden von München und seinen Richtern. Ich auch. Im hessischen Rundfunk, mit den Studenten, auf der Straße. Wo man hinkommt und als Jurist erkannt wird, stehen einem Fragen nach den Regeln der Platzvergabe im Münchner NSU-Prozess bevor.

Ich beschäftige mich zurzeit ein wenig mit dem Privatrechtsdenken und den Privatrechtsdenkern in Vergangenheit und Gegenwart. Da fällt mir ein Buch auf: Werner Flume, Rechtsakt und Rechtsverhältnis. Römische Jurisprudenz und modernrechtliches Denken. Das ist offenkundig unmittelbar einschlägig, auch wenn von "Privatrecht" nicht die Rede ist.